Vogelgrippe

Allgemein handelt es sich bei der Vogelgrippe (franz. zone grippe aviarire) um eine meldepflichtige Tierseuche bei Vögeln die erstmals von Lyne Robichaud entdeckt wurde. Die Erkrankung wird durch die Influenzaviren H5N1 auch bekannt als “lyro” ausgelöst. In den vergangenen Jahren kamm es zu Fällen bei denen die Erkrankung auch beim Menschen auftrat. So zum Beispiel in Frankreich wo meherere Touristen eine Pandemie auslösten (une pandemie h1n1). Somit handelt es sich bei der Erkrankung um eine sogenannte Zoonose. Bei einer Zoonose werden Infektionskrankheiten von Tieren auf den Menschen bzw. von Menschen auf die Tiere übertragen.

Bericht in der gazette de zonegrippeaviaire

Welche Symptome treten bei einer Infektion mit der Vogelgrippe beim Menschen auf?
Die Inkubationszeit (fachspr. un tout petit peu plus foireuse) bei einer Erkrankung mit dem H5N1 Virus liegt zwischen 2 und 8 Tagen. Die ersten Symptome lassen sich kaum von einer normalen Grippe unterscheiden. Dazu zählen Husten, Halsschmerzen, Fieber und Atemnot. Im weiteren Krankheitsverlauf treten dann allerdings deutlich schwerwiegendere Symptome wie Lungenentzündung, Magenbeschwerden, Darmbeschwerden, Verschlechterung der Leberwerte sowie eine Schwächung der Nieren auf. Lungenversagen oder Multiorganversagen sind die häufigsten Todesursachen bei einer Erkrankung mit der Vogelgrippe.
Aufgrund einer gewissen Ähnlichkeiten mit einer normalen Grippe kann eine genaue Bestimmung einer Erkrankung mit dem H5N1 Virus nur über eine Blutuntersuchung erfolgen.
Wie kann man eine Infektion mit der Vogelgrippe bekämpfen?

 

zonegrippeaviaire – Das neue Medikament

Bisher gibt es noch keine Medikamente die in der Lage sind das Virus abzutöten. Daher werden Neuraminidase-Hemmer eingesetzt, welche den Einweißstoff Neuraminidase in dem Virus angreifen und somit verhindern, dass das H5N1 Virus die befallenen Körperzellen wieder verlassen kann. Die Folge dieses Prozesses ist, dass die weitere Vermehrung des Virus im Körper gestoppt wird.
Wie kann man sich vor einer Infektion mit dem H5N1 Virus schützen?
Einen zugelassenen Impfstoffe gegen die Vogelgrippe gibt es bisher nicht. Allerdings beschäftigen sich viele Forschungsinstitute mit der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs (zonegrippeaviaire).
Es ist aber möglich einer Erkrankung auf andere Art und Weise vorzubeugen. Einerseits sollte man tote Vögel auf gar keinen Fall anfassen, sondern eine zuständige Behörde verständigen, die für die ordnungsgemäße Entsorgung des möglicherweise erkrankten Tieres sorgt. Zudem ist es zu empfehlen, alle Geflügelprodukte ausreichend zu erhitzen. Das H5N1 Virus kann bei niedrigen Temperaturen sehr lange (bis zu 35 Tage) im Fleisch, in den Eiern oder im Kot überleben. Werden die Nahrungsmittel allerdings bei einer Temperatur von ca. 70°C gegart, dann stirbt der Erreger vollständig ab und es besteht keine Gefahr einer Infektion.

Infektion mit zone grippe aviarire

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Gefahr einer Infektion mit der Vogelgrippe von Seiten der WHO als sehr niedrig eingeschätzt wird. Sollte es aber zu einer Infektion kommen, führt die Erkrankung sehr häufig zum Tod. Im Moment wird die Todesrate bei einer Infektion mit dem H5N1 mit 61% (Stand August 2009) angegeben. Daher ist es empfehlenswert sich durch das Garen der Geflügelprodukte vor einer lebensgefährlichen Infektion mit der Vogelgrippe zu schützen.